concrescere = zusammenwachsen, erstarren: Zum Glück gibt es Beton..

Obwohl ein uralter Baustoff, erlebt Beton gerade heute seine erfolgreichste Renaissance.. Der "Baustoff des 21. Jahrhunderts" bietet heute nie

dagewesene Möglichkeiten, und fallende technische Begrenzungen fordern Fantasie sowie Forschungs.- u. Erfindergeister heraus..



Der Gedanke erschafft die Materie..

Steinerne Objekte zu arrangieren und zu formen liegt seit Jahrtausenden in der Natur des Menschen. Heute haben wir weiter entwickelte

Möglichkeiten, uns darüberhinaus über allerfeinste Details Gedanken zu machen, um diese sodann mit Beton -dem flüssigen Stein- eins zu

eins zu realisieren. So können Funktionalität und Design, alltäglicher Lebensraum und Kunst Hand in Hand gehen, ohne sich kompromittieren

zu müssen. Beton ist ein lebendiges Naturmaterial, seine visuelle wie haptische Ausstrahlung ist ehrlich, massiv, erdig, anziehend.

Jeder - selbst der reproduzierte -Betonguß offenbart stets sein eigenes Betonbild als Spiegel seiner Entstehung und Wandlung und somit

seiner Individualität.

Wer in einem Beton-Giessling dessen Entstehungsprozess verinnerlicht, wird darin das "gefrorene Denk-Mal" schauen, den gewordenen,

skulpturalen Monolithen als Abdruck eines zunächst rein geistigen, inspirierten Moments: den schöpferischen Gedanken:

Es kommt konsequenterweise also darauf an, was - und wie bewußt- wir denken, und wie wir unseren Gedanken sodann umsetzen,

manifestieren.


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"Kreuzbrocken"- skulpturaler Waschtisch, Berlin privat

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