Echtes Konkretisieren...
(engl. "to concretize" : in entgültige Form geben)

Beton ist mein Lieblingsmaterial: Es gibt kaum etwas spannenderes, als eine Idee, einen schwebenden Gedanken mit Beton auf die Erde zu

bringen.
.

Dabei scheint es kaum ein Material zu geben, das einerseits so archaisch und - verhältnismässig - schlecht angesehen ist, und andererseits ein

derart entdeckungsreiches Potential an Überraschungsreichtum in sich birgt: Hinter all seiner vordergründigen Rauhheit, Brachialität

und der allgemein akzeptierten Häßlichkeit offenbart sich dem aufmerksamen Beobachter ein überaus sensibles und kommunizierendes

Material, welches darauf wartet, in seinem Potential erkannt zu werden.

Denken oder gedacht werden ? Weg vom Fertigen- Hin zum Möglichen !

Ein derart großes Spektrum an Gestaltungvariablen birgt in der Tat un-endliche Möglichkeiten, welche nur

darauf warten, entdeckt, versucht, provoziert, ausgelotet und genutzt zu werden.

Es sei also von Vorteil, sich mit dem
Potential von Beton, seinen unvergleichlichen Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten ein wenig

vertraut zu machen. Und natürlich: Phantasie, Spieltrieb, Sensibilität und ein gewisses Maß an Erfahrung ist gefragt, wenn es um die

Anfertigung von ästhetisch ansprechenden und beseelten Beton- Objekten geht- so können auch Funktionalität und Form Hand in Hand gehen

und zu einem gelungenen, transformierten Objekt miteinander verschmelzen. Was machen wir also daraus ?





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..was haben ein Trompeter, ein Kontrabassist, ein Klarinettist, ein Bogenbauer, ein Kunstschmied und ein Geograph eigentlich
in einem Betonwerk verloren ???